Generative KI

Recap der wichtigsten Themen des dritten Tages

  • Wiederholung der zentralen Konzepte von Reinforcement Learning

  • Q-Funktionen und ihre Rolle im Reinforcement Learning

  • Diskussion über Anwendungen von Reinforcement Learning

  • Offene Fragen und Klarstellungen

Hauptkapitel (Lernpfad)

Kapitel

Inhalte

Einführung in Generative KI

Konzepte und Grundlagen

Lernpfad (Roadmap)

Text → Tokens → Prompting → Embeddings → semant. Ähnlichkeit → Suche → RAG → optional Interna

LLM-Intuition

Was ein Sprachmodell macht (Next-Token-Prediction)

Tokenisierung

Tokens, Tokenizer, Kontextlänge

Prompt-Engineering

Zero-Shot, Few-Shot, System-Prompt

Embeddings

Text als Vektor, Bedeutung im Raum

Semantische Ähnlichkeit

Vektorvergleich, Kosinusähnlichkeit, Brücke zur Suche

Semantische Suche

Retrieval mit Embeddings und Top-k

RAG (Einführung)

Retrieval-Augmented Generation, Konzept

RAG-Praxis (Notebook)

Lokaler RAG-Ablauf ohne externe LLM-API

Grenzen und Risiken von LLMs

Halluzinationen, Bias, Sicherheit, Regulierung

Optionale Vertiefung (LLM-Interna)

Kapitel

Inhalte

Theorie hinter Generative KI

Wahrscheinlichkeitsmodelle, Transformer, Optimierung (nach RAG/Kapitel)

LLM-Interna (konzeptionell)

Attention, Decoder-only, ausgewählte Code-Snippets (keine Vollimplementierung)

microGPT-Walkthrough (optional)

Minimales GPT im Stil Karpathy: Text→Tokens→Embeddings→Transformer→Next-Token (Schlüsselcode)

Referenz (außerhalb des Haupt-Lernflusses)

Kapitel

Inhalte

LLM-Lingo (Glossar)

Begriffserklärungen zum Nachschlagen

Weitere Kapitel

Kapitel

Inhalte

Infrastruktur und Architektur

Hardware, Software-Frameworks, Architekturüberblick

Hands-on Beispiel

Lokales LLM mit Feintuning auf domänspezifischen Daten

Generative KI und Agents

Definition von Agents, Integration von LLMs, Beispiele

Diskussion

Stärken und Schwächen der GenAI, Herausforderungen und Bottlenecks

Regulatorik

AI Act

Ethische Fallbeispiele

Die folgenden Beispiele zeigen, warum Ethik und Regulierung (z. B. AI Act) in der Praxis wichtig sind – von frühen Chatbot-Vorfällen bis zu aktuellen Fällen von Bias und Diskriminierung.

Ältere Beispiele

  • Microsoft Tay (2016): Der erste Chatbot von Microsoft hatte kaum inhaltliche Grenzen und wurde binnen kurzer Zeit gezielt zu beleidigenden und rechtsextremen Aussagen manipuliert. Die einzige KPI war damals „wie viele Reaktionen man bekommt“ – radikale Thesen erzeugten die meisten Rückmeldungen. Siehe Tay (Bot) (Wikipedia).

  • Österreichisches Arbeitsamt (AMS): Ein algorithmisches System empfahl u. a., dass Frauen systematisch schlechter bezahlte Jobs akzeptieren sollten (vgl. z. B. futurezone.at).

Neuere Beispiele (u. a. 2018–2025)

  • Schweden – Försäkringskassan: Das schwedische Sozialversicherungsamt setzte einen KI-Algorithmus zur Betrugserkennung ein, der laut Recherchen u. a. Frauen, Migranten und Geringverdienende deutlich häufiger als andere verdächtigte. Mangelnde Transparenz und fehlende Kontrolle führten zu jahrelanger Diskriminierung (vgl. z. B. infosperber.ch).

  • Bias bei Kredit und Bewerbung: KI-Systeme in Kreditvergabe oder Bewerbungsvorauswahl können historische Diskriminierung (z. B. gegen Frauen) in den Trainingsdaten verstärken. Bekannt wurden u. a. Amazons Recruiting-Tool und Studien zu KI-Krediten, die Frauen benachteiligen – und damit die Notwendigkeit von fairen Daten, Transparenz und Regulierung unterstreichen.